März: Ein Anlass, unsere Haltung sichtbar zu machen

März: Ein Anlass, unsere Haltung sichtbar zu machen

Der 8. März ist ein Tag, an dem viele Menschen über Gleichberechtigung, Schutz und ein respektvolles Miteinander sprechen. Wir als Vertrauensstelle nehmen diesen Tag zum Anlass, unsere Haltung im Alltag zu benennen – in der Pflege-WG, im Ehrenamt und in der Zusammenarbeit.

Für uns heißt das ganz konkret: Menschen sollen ernst genommen werden. Grenzen sollen respektiert werden. Diskriminierung und Grenzverletzungen sollen nicht bagatellisiert werden. Und Care-Arbeit – also Sorge, Begleitung und Pflege – verdient Anerkennung und gute Bedingungen.

Wofür wir stehen

Unsere Arbeit orientiert sich an klaren Werten:

  • Selbstbestimmung und Würde
  • respektvoller Umgang
  • Schutz von Grenzen
  • fair und diskriminierungssensibel
  • Hinschauen statt wegschieben

Diese Haltung ist für uns keine Extra-Aktion, sondern Teil unseres täglichen Verständnisses von guter Begleitung und Zusammenarbeit.

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Rückblick Erfahrungsaustausch vom 24.02.2026 : Nachbarschaft, Vertrauen & Grenzen

Rückblick Erfahrungsaustausch vom 24.02.2026 : Nachbarschaft, Vertrauen & Grenzen

Unser letzter Erfahrungsaustausch war wieder eine richtig schöne Runde: praxisnah, offen und mit viel Raum für Fragen und für gute Ideen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir Nachbar:innen im Wohnhaus besser einbeziehen können, damit sich WG-Bewohner:innen auch im Umfeld zugehörig fühlen. Wir haben über typische Hürden gesprochen (Unsicherheit, fehlende Infos, Berührungsängste im Umgang mit Demenz) und gleichzeitig viele Möglichkeiten gesammelt: kleine Anlässe schaffen, Orte im Kiez nutzen, Rituale etablieren und dranbleiben, auch wenn’s anfangs holprig ist.

Ein wichtiger Perspektivwechsel war das Thema Vertrauen: Es entsteht nicht nur zu WG-Bewohner:innen, sondern auch im Kontakt mit dem Pflegepersonal. Wertschätzung auf beiden Seiten kann echte Zusammenarbeit stärken.

Außerdem haben wir die Balance zwischen Selbstbestimmung und Schutz diskutiert – Schutz darf nicht in Bevormundung kippen. Und wie immer zentral: eigene Grenzen kennen, Unterstützung holen, weiterleiten und auch mal loslassen dürfen.

Danke an alle, die so offen geteilt haben – wir freuen uns aufs nächste Wiedersehen.

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Danke, Rückblick und Ausblick für 2026

Danke, Rückblick und Ausblick für 2026

Ein intensives Jahr liegt hinter uns und wir möchten vor allem eines sagen: Danke. Danke an alle, die in und um die Pflegewohngemeinschaften dafür sorgen, dass WG-Bewohner:innen gut begleitet und gut versorgt sind.

Danke an unsere ehrenamtlichen Vertrauenspersonen

Beim letzten Erfahrungsaustausch, am 17.12.2025, wurde wieder deutlich, wie wertvoll euer Engagement ist: Durch euch entstehen zusätzliche Kontakte nach draußen, persönliche Zuwendung und Momente von Selbstwirksamkeit. Ob ihr zuhört, vorlest, spazieren geht, gemeinsam spielt oder einfach da seid – ihr schenkt Zeit, Aufmerksamkeit und Beziehung. Genau diese verlässliche Begleitung ergänzt die professionelle Pflege auf eine besondere Weise und tut den WG-Bewohner:innen spürbar gut.

Danke an die Pflegedienste

Genauso danken wir den Pflegediensten, die die WG-Bewohner:innen in den Pflege-WGs täglich pflegerisch versorgen. Diese kontinuierliche Präsenz, Verantwortung und Professionalität geben Sicherheit und Struktur – und sind die Grundlage dafür, dass der Alltag gelingen kann.

Gemeinsam weiter in 2026

Was uns verbindet, ist ein gemeinsames Ziel: dass es den WG-Bewohner:innen gut geht – pflegerisch, medizinisch und menschlich.
Im neuen Jahr möchten wir das Miteinander weiter stärken: mit klaren Kontaktwegen, kurzen Absprachen, Austauschformaten und Fortbildungen. Außerdem arbeiten wir daran, unser Engagement stärker sichtbar zu machen, damit noch mehr Zusammenarbeit möglich wird.

Wir gehen diesen Weg weiter – gemeinsam mit Euch!

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Rückblick Erfahrungsaustausch vom 24.02.2026 : Nachbarschaft, Vertrauen & Grenzen

Rückblick: Vorbereitung, Begleitung & Trost. Unsere Themenwerkstatt vom 26.11.2025

Unsere Runde war diesmal besonders persönlich. Schon in der Vorstellungsrunde wurde klar, wie viel Raum dieses Thema braucht. Der Satz „Gutes Sterben heißt gute Vorbereitung“ hat uns durch den Abend getragen und zugleich wurde deutlich: Vorbereitung ist sehr individuell. Es gibt keinen festen Leitfaden, aber jede:r kann für sich herausfinden, was trägt, guttut und entlastet.

Wir sprachen über eigene Erfahrungen, Kraftquellen und Krisen und darüber, wie unterschiedlich Wege am Lebensende sein können. Ein Gedanke, der hängen blieb:

„Jeder geht mit der Katastrophe um, mit der er gerade zu tun hat.“
Unterstützung von außen hilft, aber das Wie spüren wir selbst: Was beruhigt? Was tut gut? Welche kleinen Gesten bringen Ruhe in den Raum?

Im Austausch ging es auch um unser Umfeld in Krisenzeiten: Wer sind die Menschen, die mich halten? Wie erleben An- und Zugehörige diesen Weg? Und wie unterschiedlich wird in verschiedenen Kulturkreisen mit Sterben und Trauer umgegangen? So wurde spürbar: Jeder Sterbeprozess ist einzigartig, genauso Trauer und Begleitung.

Danke für eure Offenheit.

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Rückblick Erfahrungsaustausch vom 24.02.2026 : Nachbarschaft, Vertrauen & Grenzen

Kommunikation mit Menschen mit Demenz – Rückblick auf unseren Erfahrungsaustausch vom 29. Oktober 2025

Am vergangenen Mittwoch war wieder Themenwerkstatt – diesmal zu „Kommunikation mit Menschen mit Demenz“. Antje Mehrmann Kremer (EJF e. V.) hat gezeigt, wie unterschiedlich Wahrnehmungen sein können, wie schwer es ist, eine gemeinsame Bedeutung zu finden und wie stark nonverbale Signale und Stimmlage wirken.

Außerdem Thema: eigene Grenzen und der Umgang mit rassistischen Äußerungen, als Zeug:in oder wenn man selbst betroffen ist.

Mitgenommen haben wir:

  • konkrete Formulierungen, wenn Worte fehlen
  • mehr Wirkung durch Blick, Haltung & Stimme
  • Sicherheit im Grenzen setzen

Den nächsten Termin geben wir bald bekannt. Neugierig? Komm gern beim nächsten Mal dazu ohne Vorbereitung, „neu“ sein ist völlig okay, Raum für deine Fragen ist da.

Danke, dass ihr dabei wart und für den ehrlichen Austausch, von dem wir alle profitieren. Wir freuen uns aufs Wiedersehen!

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Hate Speech resilient begegnen

Hate Speech resilient begegnen

Die 3 Module vermitteln ehrenamtlich Engagierten Kenntnisse darüber, wie sie Hate Speech im digitalen Raum erkennen und begegnen können. Es werden Mechanismen von Rechtsextremist*innen identifiziert, die zur Verbreitung von Falschnachrichten und Verschwörungserzählungen im digitalen Raum beitragen. Zudem vermittelt der Kurs Strategien der Resilienzförderung für den eigenen Schutz sowie für den Schutz anderer.  

Das Projekt wird im Zuge der Fördermaßnahme transform_D gefördert durch Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE).

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