Apr. 24, 2026 | Aktuelles
Im Rahmen der Woche der pflegenden Angehörigen 2026 ist die Vertrauensstelle am Freitag, 8. Mai 2026, von 14:00 bis 16:30 Uhr mit einem Infostand bei der Veranstaltung
„Aktiv & informiert – Ein Nachmittag für und mit pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen“
in der Luther-Kirchengemeinde Schöneberg, Bülowstraße 71–72, 10783 Berlin vertreten.
Die Veranstaltung bietet Musik, Information und Beratung sowie die Möglichkeit, eine ausleihbare E-Rikscha kennenzulernen und auszuprobieren.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf den Austausch vor Ort.
März 27, 2026 | Aktuelles
Unser letzter Erfahrungsaustausch war diesmal ein Spaziergang: Wir sind gemeinsam vom Büro losgelaufen, haben unterwegs viel geschnackt und den Nachmittag beim Essen gemütlich ausklingen lassen.
Unterwegs haben wir bewusst die „WG-Bewohner:innen-Brille“ aufgesetzt und den Weg aus dieser Perspektive betrachtet: Ist der Weg gut zu finden? Gibt es Orte zum Durchatmen? Fühlt sich langsames Gehen sicher an? Sind Hinweise verständlich? Wo entstehen schöne Begegnungen?
Dabei wurde schnell klar: Was für viele „normal“ wirkt, kann anstrengend sein – etwa bei engem Gehweg, hektischen Übergängen, hohem Tempo oder unklarer Orientierung. Gleichzeitig machen kleine Details einen großen Unterschied: eine Bank im Schatten, ruhige Abschnitte, gut sichtbare Ampeln, abgesenkte Bordsteine, klare Eingänge, oder einfach ein Moment Geduld.
Unser wichtigstes Fazit: Selbst kleine Touren gelingen besser, wenn sie geplant sind und die Begleitung mitentscheiden kann (Dauer, Toiletten, Treppen, Sitzmöglichkeiten, schneller Rückweg, Pausen). So entsteht Teilhabe – in dem Tempo, das gerade passt.
Danke, dass ihr dabei wart. 💛
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März 4, 2026 | Aktuelles
Der 8. März ist ein Tag, an dem viele Menschen über Gleichberechtigung, Schutz und ein respektvolles Miteinander sprechen. Wir als Vertrauensstelle nehmen diesen Tag zum Anlass, unsere Haltung im Alltag zu benennen – in der Pflege-WG, im Ehrenamt und in der Zusammenarbeit.
Für uns heißt das ganz konkret: Menschen sollen ernst genommen werden. Grenzen sollen respektiert werden. Diskriminierung und Grenzverletzungen sollen nicht bagatellisiert werden. Und Care-Arbeit – also Sorge, Begleitung und Pflege – verdient Anerkennung und gute Bedingungen.
Wofür wir stehen
Unsere Arbeit orientiert sich an klaren Werten:
- Selbstbestimmung und Würde
- respektvoller Umgang
- Schutz von Grenzen
- fair und diskriminierungssensibel
- Hinschauen statt wegschieben
Diese Haltung ist für uns keine Extra-Aktion, sondern Teil unseres täglichen Verständnisses von guter Begleitung und Zusammenarbeit.
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März 3, 2026 | Aktuelles
Unser letzter Erfahrungsaustausch war wieder eine richtig schöne Runde: praxisnah, offen und mit viel Raum für Fragen und für gute Ideen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir Nachbar:innen im Wohnhaus besser einbeziehen können, damit sich WG-Bewohner:innen auch im Umfeld zugehörig fühlen. Wir haben über typische Hürden gesprochen (Unsicherheit, fehlende Infos, Berührungsängste im Umgang mit Demenz) und gleichzeitig viele Möglichkeiten gesammelt: kleine Anlässe schaffen, Orte im Kiez nutzen, Rituale etablieren und dranbleiben, auch wenn’s anfangs holprig ist.
Ein wichtiger Perspektivwechsel war das Thema Vertrauen: Es entsteht nicht nur zu WG-Bewohner:innen, sondern auch im Kontakt mit dem Pflegepersonal. Wertschätzung auf beiden Seiten kann echte Zusammenarbeit stärken.
Außerdem haben wir die Balance zwischen Selbstbestimmung und Schutz diskutiert – Schutz darf nicht in Bevormundung kippen. Und wie immer zentral: eigene Grenzen kennen, Unterstützung holen, weiterleiten und auch mal loslassen dürfen.
Danke an alle, die so offen geteilt haben – wir freuen uns aufs nächste Wiedersehen.
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Jan. 15, 2026 | Aktuelles
Ein intensives Jahr liegt hinter uns und wir möchten vor allem eines sagen: Danke. Danke an alle, die in und um die Pflegewohngemeinschaften dafür sorgen, dass WG-Bewohner:innen gut begleitet und gut versorgt sind.
Danke an unsere ehrenamtlichen Vertrauenspersonen
Beim letzten Erfahrungsaustausch, am 17.12.2025, wurde wieder deutlich, wie wertvoll euer Engagement ist: Durch euch entstehen zusätzliche Kontakte nach draußen, persönliche Zuwendung und Momente von Selbstwirksamkeit. Ob ihr zuhört, vorlest, spazieren geht, gemeinsam spielt oder einfach da seid – ihr schenkt Zeit, Aufmerksamkeit und Beziehung. Genau diese verlässliche Begleitung ergänzt die professionelle Pflege auf eine besondere Weise und tut den WG-Bewohner:innen spürbar gut.
Danke an die Pflegedienste
Genauso danken wir den Pflegediensten, die die WG-Bewohner:innen in den Pflege-WGs täglich pflegerisch versorgen. Diese kontinuierliche Präsenz, Verantwortung und Professionalität geben Sicherheit und Struktur – und sind die Grundlage dafür, dass der Alltag gelingen kann.
Gemeinsam weiter in 2026
Was uns verbindet, ist ein gemeinsames Ziel: dass es den WG-Bewohner:innen gut geht – pflegerisch, medizinisch und menschlich.
Im neuen Jahr möchten wir das Miteinander weiter stärken: mit klaren Kontaktwegen, kurzen Absprachen, Austauschformaten und Fortbildungen. Außerdem arbeiten wir daran, unser Engagement stärker sichtbar zu machen, damit noch mehr Zusammenarbeit möglich wird.
Wir gehen diesen Weg weiter – gemeinsam mit Euch!
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Dez. 16, 2025 | Aktuelles
Unsere Runde war diesmal besonders persönlich. Schon in der Vorstellungsrunde wurde klar, wie viel Raum dieses Thema braucht. Der Satz „Gutes Sterben heißt gute Vorbereitung“ hat uns durch den Abend getragen und zugleich wurde deutlich: Vorbereitung ist sehr individuell. Es gibt keinen festen Leitfaden, aber jede:r kann für sich herausfinden, was trägt, guttut und entlastet.
Wir sprachen über eigene Erfahrungen, Kraftquellen und Krisen und darüber, wie unterschiedlich Wege am Lebensende sein können. Ein Gedanke, der hängen blieb:
„Jeder geht mit der Katastrophe um, mit der er gerade zu tun hat.“
Unterstützung von außen hilft, aber das Wie spüren wir selbst: Was beruhigt? Was tut gut? Welche kleinen Gesten bringen Ruhe in den Raum?
Im Austausch ging es auch um unser Umfeld in Krisenzeiten: Wer sind die Menschen, die mich halten? Wie erleben An- und Zugehörige diesen Weg? Und wie unterschiedlich wird in verschiedenen Kulturkreisen mit Sterben und Trauer umgegangen? So wurde spürbar: Jeder Sterbeprozess ist einzigartig, genauso Trauer und Begleitung.
Danke für eure Offenheit.
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