Unser letzter Erfahrungsaustausch war wieder eine richtig schöne Runde: praxisnah, offen und mit viel Raum für Fragen und für gute Ideen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir Nachbar:innen im Wohnhaus besser einbeziehen können, damit sich WG-Bewohner:innen auch im Umfeld zugehörig fühlen. Wir haben über typische Hürden gesprochen (Unsicherheit, fehlende Infos, Berührungsängste im Umgang mit Demenz) und gleichzeitig viele Möglichkeiten gesammelt: kleine Anlässe schaffen, Orte im Kiez nutzen, Rituale etablieren und dranbleiben, auch wenn’s anfangs holprig ist.
Ein wichtiger Perspektivwechsel war das Thema Vertrauen: Es entsteht nicht nur zu WG-Bewohner:innen, sondern auch im Kontakt mit dem Pflegepersonal. Wertschätzung auf beiden Seiten kann echte Zusammenarbeit stärken.
Außerdem haben wir die Balance zwischen Selbstbestimmung und Schutz diskutiert – Schutz darf nicht in Bevormundung kippen. Und wie immer zentral: eigene Grenzen kennen, Unterstützung holen, weiterleiten und auch mal loslassen dürfen.
Danke an alle, die so offen geteilt haben – wir freuen uns aufs nächste Wiedersehen.
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