Unser letzter Erfahrungsaustausch war diesmal ein Spaziergang: Wir sind gemeinsam vom Büro losgelaufen, haben unterwegs viel geschnackt und den Nachmittag beim Essen gemütlich ausklingen lassen.
Unterwegs haben wir bewusst die „WG-Bewohner:innen-Brille“ aufgesetzt und den Weg aus dieser Perspektive betrachtet: Ist der Weg gut zu finden? Gibt es Orte zum Durchatmen? Fühlt sich langsames Gehen sicher an? Sind Hinweise verständlich? Wo entstehen schöne Begegnungen?
Dabei wurde schnell klar: Was für viele „normal“ wirkt, kann anstrengend sein – etwa bei engem Gehweg, hektischen Übergängen, hohem Tempo oder unklarer Orientierung. Gleichzeitig machen kleine Details einen großen Unterschied: eine Bank im Schatten, ruhige Abschnitte, gut sichtbare Ampeln, abgesenkte Bordsteine, klare Eingänge, oder einfach ein Moment Geduld.
Unser wichtigstes Fazit: Selbst kleine Touren gelingen besser, wenn sie geplant sind und die Begleitung mitentscheiden kann (Dauer, Toiletten, Treppen, Sitzmöglichkeiten, schneller Rückweg, Pausen). So entsteht Teilhabe – in dem Tempo, das gerade passt.
Danke, dass ihr dabei wart. 💛
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