Rückblick: Themenwerkstatt mit dem Pflegestützpunkt vom 28.04.2026

Rückblick: Themenwerkstatt mit dem Pflegestützpunkt vom 28.04.2026

Am 28. April war Rike Lehrkamp vom Pflegestützpunkt Neukölln bei uns zu Gast. Sie hat sehr verständlich erklärt, was Pflegestützpunkte eigentlich machen und warum es so entlastend sein kann, diese Anlaufstelle zu kennen.

Pflegestützpunkte bieten kostenfreie Beratung rund um Pflege und Unterstützung. Sie helfen dabei, Fragen zu sortieren, nächste Schritte zu planen und passende Angebote zu finden und lotsen weiter, wenn eine andere Stelle besser passt.

Ein wichtiger Schwerpunkt war Demenz: Pflegestützpunkte ersetzen keine medizinische Diagnostik, können aber im Alltag sehr gut orientieren und entlasten, z. B. durch Beratung zu passenden Unterstützungsangeboten und Hilfen für Betroffene und Zugehörige. Außerdem ging es um Pflegegrade und darum, wie man Anträge und Leistungen besser versteht, auch in Pflege-WGs.

Danke an Rike und an alle, die dabei waren! 💛
Link-Tipp: Erklärvideo: https://www.pflegestuetzpunkteberlin.de/video/

Die Vertrauensstelle bei der Woche der pflegenden Angehörigen 2026

Die Vertrauensstelle bei der Woche der pflegenden Angehörigen 2026

Im Rahmen der Woche der pflegenden Angehörigen 2026 ist die Vertrauensstelle am Freitag, 8. Mai 2026, von 14:00 bis 16:30 Uhr mit einem Infostand bei der Veranstaltung
„Aktiv & informiert – Ein Nachmittag für und mit pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen“
in der Luther-Kirchengemeinde Schöneberg, Bülowstraße 71–72, 10783 Berlin vertreten.

Die Veranstaltung bietet Musik, Information und Beratung sowie die Möglichkeit, eine ausleihbare E-Rikscha kennenzulernen und auszuprobieren.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wir freuen uns auf den Austausch vor Ort.

Rückblick: Kiez-Spaziergang mit Perspektivwechsel vom 24.03.2026

Rückblick: Kiez-Spaziergang mit Perspektivwechsel vom 24.03.2026

Unser letzter Erfahrungsaustausch war diesmal ein Spaziergang: Wir sind gemeinsam vom Büro losgelaufen, haben unterwegs viel geschnackt und den Nachmittag beim Essen gemütlich ausklingen lassen.

Unterwegs haben wir bewusst die „WG-Bewohner:innen-Brille“ aufgesetzt und den Weg aus dieser Perspektive betrachtet: Ist der Weg gut zu finden? Gibt es Orte zum Durchatmen? Fühlt sich langsames Gehen sicher an? Sind Hinweise verständlich? Wo entstehen schöne Begegnungen?

Dabei wurde schnell klar: Was für viele „normal“ wirkt, kann anstrengend sein – etwa bei engem Gehweg, hektischen Übergängen, hohem Tempo oder unklarer Orientierung. Gleichzeitig machen kleine Details einen großen Unterschied: eine Bank im Schatten, ruhige Abschnitte, gut sichtbare Ampeln, abgesenkte Bordsteine, klare Eingänge, oder einfach ein Moment Geduld.

Unser wichtigstes Fazit: Selbst kleine Touren gelingen besser, wenn sie geplant sind und die Begleitung mitentscheiden kann (Dauer, Toiletten, Treppen, Sitzmöglichkeiten, schneller Rückweg, Pausen). So entsteht Teilhabe – in dem Tempo, das gerade passt.

Danke, dass ihr dabei wart. 💛

© Beitragsbild von Freepik

März: Ein Anlass, unsere Haltung sichtbar zu machen

März: Ein Anlass, unsere Haltung sichtbar zu machen

Der 8. März ist ein Tag, an dem viele Menschen über Gleichberechtigung, Schutz und ein respektvolles Miteinander sprechen. Wir als Vertrauensstelle nehmen diesen Tag zum Anlass, unsere Haltung im Alltag zu benennen – in der Pflege-WG, im Ehrenamt und in der Zusammenarbeit.

Für uns heißt das ganz konkret: Menschen sollen ernst genommen werden. Grenzen sollen respektiert werden. Diskriminierung und Grenzverletzungen sollen nicht bagatellisiert werden. Und Care-Arbeit – also Sorge, Begleitung und Pflege – verdient Anerkennung und gute Bedingungen.

Wofür wir stehen

Unsere Arbeit orientiert sich an klaren Werten:

  • Selbstbestimmung und Würde
  • respektvoller Umgang
  • Schutz von Grenzen
  • fair und diskriminierungssensibel
  • Hinschauen statt wegschieben

Diese Haltung ist für uns keine Extra-Aktion, sondern Teil unseres täglichen Verständnisses von guter Begleitung und Zusammenarbeit.

© Beitragsbild von Freepik

Rückblick: Kiez-Spaziergang mit Perspektivwechsel vom 24.03.2026

Rückblick Erfahrungsaustausch vom 24.02.2026 : Nachbarschaft, Vertrauen & Grenzen

Unser letzter Erfahrungsaustausch war wieder eine richtig schöne Runde: praxisnah, offen und mit viel Raum für Fragen und für gute Ideen.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir Nachbar:innen im Wohnhaus besser einbeziehen können, damit sich WG-Bewohner:innen auch im Umfeld zugehörig fühlen. Wir haben über typische Hürden gesprochen (Unsicherheit, fehlende Infos, Berührungsängste im Umgang mit Demenz) und gleichzeitig viele Möglichkeiten gesammelt: kleine Anlässe schaffen, Orte im Kiez nutzen, Rituale etablieren und dranbleiben, auch wenn’s anfangs holprig ist.

Ein wichtiger Perspektivwechsel war das Thema Vertrauen: Es entsteht nicht nur zu WG-Bewohner:innen, sondern auch im Kontakt mit dem Pflegepersonal. Wertschätzung auf beiden Seiten kann echte Zusammenarbeit stärken.

Außerdem haben wir die Balance zwischen Selbstbestimmung und Schutz diskutiert – Schutz darf nicht in Bevormundung kippen. Und wie immer zentral: eigene Grenzen kennen, Unterstützung holen, weiterleiten und auch mal loslassen dürfen.

Danke an alle, die so offen geteilt haben – wir freuen uns aufs nächste Wiedersehen.

© Beitragsbild von Freepik

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