Rückblick: Vorbereitung, Begleitung & Trost. Unsere Themenwerkstatt vom 26.11.2025

Rückblick: Vorbereitung, Begleitung & Trost. Unsere Themenwerkstatt vom 26.11.2025

Unsere Runde war diesmal besonders persönlich. Schon in der Vorstellungsrunde wurde klar, wie viel Raum dieses Thema braucht. Der Satz „Gutes Sterben heißt gute Vorbereitung“ hat uns durch den Abend getragen und zugleich wurde deutlich: Vorbereitung ist sehr individuell. Es gibt keinen festen Leitfaden, aber jede:r kann für sich herausfinden, was trägt, guttut und entlastet.

Wir sprachen über eigene Erfahrungen, Kraftquellen und Krisen und darüber, wie unterschiedlich Wege am Lebensende sein können. Ein Gedanke, der hängen blieb:

„Jeder geht mit der Katastrophe um, mit der er gerade zu tun hat.“
Unterstützung von außen hilft, aber das Wie spüren wir selbst: Was beruhigt? Was tut gut? Welche kleinen Gesten bringen Ruhe in den Raum?

Im Austausch ging es auch um unser Umfeld in Krisenzeiten: Wer sind die Menschen, die mich halten? Wie erleben An- und Zugehörige diesen Weg? Und wie unterschiedlich wird in verschiedenen Kulturkreisen mit Sterben und Trauer umgegangen? So wurde spürbar: Jeder Sterbeprozess ist einzigartig, genauso Trauer und Begleitung.

Danke für eure Offenheit.

© Beitragsbild von Freepik

Vertrauensperson für „Tratsch & Klatsch“-Kaffee gesucht

Vertrauensperson für „Tratsch & Klatsch“-Kaffee gesucht

c) Beitragsbild von Freepik

In einer frisch gestarteten Pflegewohngemeinschaft in Pankow-Blankenburg leben acht überwiegend weibliche Bewohnerinnen mit Demenz und anderen altersbedingten Einschränkungen – viele sind gut ansprechbar, mögen Austausch und freuen sich über Besuch. Die WG ist gut erreichbar über S Blankenburg (8–9 Minuten zu Fuß) sowie die Bushaltestellen Krugstege und Heinersdorfer Straße.

Bei Kaffee und Kuchen sitzen alle zusammen am Tisch, lesen Überschriften aus Tageszeitungen und Zeitschriften vor und kommen darüber ins Gespräch:
Was passiert gerade in der Welt, was halten wir davon, woran erinnert das – manchmal entstehen daraus auch persönliche Geschichten von früher.

Dafür suchen wir eine ehrenamtliche Vertrauensperson, die

  • Lust hat, diese Kaffeerunden zu gestalten,
  • ab und zu aus Zeitung oder Klatschpresse vorzulesen,
  • ins Gespräch zu kommen und einfach aufmerksam da zu sein.

Wenn du gerne mit älteren Menschen sprichst, zuhörst und eine ruhige, angenehme Atmosphäre mitgestalten möchtest, freuen wir uns über dein Interesse als Vertrauensperson.

Melde Dich bei der Vertrauensstelle

SA-24-2025

Zeit schenken, – Engagement in unserer Pflege-WG in Pankow

Zeit schenken, – Engagement in unserer Pflege-WG in Pankow

c) Beitragsbild von Freepik

In der Pflegewohngemeinschaft von Meyer & Kratzsch in Pankow (Nähe S-Bhf. Wilhelmsruh) leben 8 ältere Menschen, Frauen und Männer, mit unterschiedlichen Erkrankungen, in einer überschaubaren Hausgemeinschaft. Es gibt einen Gemeinschaftsraum, eine Terrasse mit kleinem Garten.

Dafür suchen wir dich als
ehrenamtliche Vertrauensperson

Was du machen kannst

Je nach Lust und Zeit – zum Beispiel:

  • einfach da sein, zuhören, Gespräche führen
  • mal vorlesen, gemeinsam Musik hören oder ein Spiel anbieten
  • kleine Runden im Gemeinschaftsraum gestalten
  • bei gutem Wetter zusammen auf die Terrasse oder in den Garten gehen
  • mit deinem Blick von außen das Miteinander in der WG stärken

Eine Bewohnerin spricht ausschließlich Persisch, wenn du Persisch kannst: mega! Wenn nicht: auch völlig okay. Dein Herz ist wichtiger als deine Sprachkenntnisse.

Das passt zu dir, wenn du…

  • gerne älteren Menschen begegnest
  • offen bist für unterschiedliche Geschichten und Lebenswege
  • geduldig, zuverlässig und herzlich bist
  • dir vorstellen kannst, regelmäßig vorbeizukommen (Rhythmus und Zeiten können wir gemeinsam schauen)

Pflege-Vorerfahrung brauchst du nicht – du wirst nicht „pflegen“, sondern Beziehung und Vertrauen gestalten.

Was du von dem Team bekommst

  • ein kleines, vertrautes Umfeld statt anonymer Großstruktur
  • die Möglichkeit, einzelne Menschen wirklich kennenzulernen
  • Teilnahme an Schulungen
  • Einladung zu Festen & Veranstaltungen (Sommerfest, Weihnachten, Angehörigentreffen usw.) Du bist Teil der WG, nicht nur „Besuch“

Melde Dich bei der Vertrauensstelle

SA-22-2025

Zwischen Kaffeetasse und Gartentür: Vertrauensperson gesucht

Zwischen Kaffeetasse und Gartentür: Vertrauensperson gesucht

c) Beitragsbild von Freepik

In unserer liebevollen Pflegewohngemeinschaft der Hauskrankenpflege Regenbogen GmbH in Berlin-Rudow leben 11 ältere Menschen – viele von ihnen mit Demenz – in einem großen Haus mit Garten, fast wie in einer Familie.

Damit sich unsere Bewohner:innen noch wohler fühlen, suchen wir eine ehrenamtliche Vertrauensperson (m/w/d), die Zeit, Herz und ein offenes Ohr mitbringt.

Worum es geht:
Du kommst regelmäßig vorbei, trinkst vielleicht einen Kaffee mit jemandem, hörst zu, gehst mal eine kleine Runde in den Garten oder bist einfach da.
Als Vertrauensperson bist Du unabhängige Ansprechperson für Bewohner:innen und Angehörige und behältst mit einem liebevollen Blick von außen das Miteinander in der WG im Blick.

Das passt zu dir, wenn du…

  • ältere Menschen magst und ihnen respektvoll begegnest
  • Geduld, Ruhe und Offenheit mitbringst
  • ca. 1–2 Mal pro Woche Zeit hast (gern nachmittags, andere Zeiten sind möglich)

Vorerfahrung im Bereich der Demenz ist schön, aber kein Muss – wichtiger ist Deine Haltung.

Was Dich bei uns erwartet:

Einladungen zu Festen und gemeinsamen Aktivitäten,

kostenlose Fortbildungen,

eine warme, familiäre Atmosphäre,

ein schönes Haus mit Garten,

ein freundliches Team und engagierte Angehörige,

Melde Dich bei der Vertrauensstelle

SA-21-2025

Rückblick: Vorbereitung, Begleitung & Trost. Unsere Themenwerkstatt vom 26.11.2025

Kommunikation mit Menschen mit Demenz – Rückblick auf unseren Erfahrungsaustausch vom 29. Oktober 2025

Am vergangenen Mittwoch war wieder Themenwerkstatt – diesmal zu „Kommunikation mit Menschen mit Demenz“. Antje Mehrmann Kremer (EJF e. V.) hat gezeigt, wie unterschiedlich Wahrnehmungen sein können, wie schwer es ist, eine gemeinsame Bedeutung zu finden und wie stark nonverbale Signale und Stimmlage wirken.

Außerdem Thema: eigene Grenzen und der Umgang mit rassistischen Äußerungen, als Zeug:in oder wenn man selbst betroffen ist.

Mitgenommen haben wir:

  • konkrete Formulierungen, wenn Worte fehlen
  • mehr Wirkung durch Blick, Haltung & Stimme
  • Sicherheit im Grenzen setzen

Den nächsten Termin geben wir bald bekannt. Neugierig? Komm gern beim nächsten Mal dazu ohne Vorbereitung, „neu“ sein ist völlig okay, Raum für deine Fragen ist da.

Danke, dass ihr dabei wart und für den ehrlichen Austausch, von dem wir alle profitieren. Wir freuen uns aufs Wiedersehen!

© Beitragsbild von Freepik

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner